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Lohnguss
Sicherlich standen schon viele von euch vor dem Problem, ein eigenes Gussmodell zu besitzen oder bauen zu wollen, haben aber keine Gießerei dafür begeistern können. Derzeit ist dies nämlich ein ernst zu nehmendes Thema für den Modellbau.
Die Auftragsbücher der meisten Gießereien sind rappelvoll. Da steht man schnell mit seinem „Kleinkram“ auf verlorenen Posten. Deshalb biete ich seit vielen Jahren meinen Kunden an, Ihre eigenen Modelle in Aluminium oder Grauguss gießen zu lassen. Was sich natürlich auch in den meisten Fällen realisieren lässt, ist das Abformen von bereits bestehenden Gussteilen. Dies wird dann notwendig, wenn man eine stark beschädigte und in die Jahre gekommene Modelldampfmaschine restaurieren möchte. Ihre Gussmodelle werden dann in renommierten sächsischen Gießereien, welche teilweise von Jahrhunderte langer Erfahrung profitieren, gegossen. Sachsen gehörte nämlich ab 1900 zu den zwei führenden Bundesländern im Maschinenbau. Teilweise gab es allein im Großraum Chemnitz weit über 100 Werkzeugmaschinenfabriken. Firmen wie Pfauder, Neils, Reinecker, Hartmann, Escher, Union, Pittler, Boeringer, Ulbricht, Raubach, Zimmermann, Germania, Vogel und Schlegel und v. m. haben hier in Sachsen Ihre Wurzeln. Hochwertiger Maschinenbau wurde selbst über die DDR-Zeit weiter betrieben. Jede in Chemnitz gebaute Fräs- oder Drehmaschine konnte sich ohne weiters mit Produkten der Firma Deckel oder Weiler messen. Sie können also sicher sein, dass sie ordentliche Gussteile erhalten. Sie werden nicht in irgendwelchen Hinterhofschmieden in der östlichen Nachbarschaft gegossen. Also falls Ihr ein Vorhaben habt, wo Ihr ohne ein Gussteil nicht weiter kommt, dann scheut euch nicht, mich einfach um Rat zu fragen. Ich werde mir die Teile dann genau anschauen und euch mit Sicherheit einen Vorschlag unterbreiten können.

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